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Muskelatrophie – Warum unsere Muskeln schwinden

Posted by Andreas Knecht in Gesundheit 08 Feb 2016

Als Muskelatrophie bezeichnet man das Schwinden von Muskelmasse durch die Verschmälerung der Muskelfasern. Muskeln atrophieren beispielweise, wenn sie nicht beansprucht werden; so bei bettlägerigen Patienten oder Personen mit Gipsverband. Es liegt dann eine Inaktivitätsatrophie vor. Sie ist reversibel, das heißt, durch gezieltes Training wieder rückgängig zu machen.

Ist der versorgende Nerv eines Muskels durchtrennt, atrophiert der Muskel vollständig. Diese neurogene Muskelatrophie führt innerhalb von sechs Monaten bis zwei Jahren zum Schrumpfen der betroffenen Muskeln auf etwa ein Viertel Ihrer ursprünglichen Größe. Die abgebaute Muskelfasermasse wird zum Teil durch Bindegewebe ersetzt. Dieser Vorgang ist irreversibel (unumkehrbar.)

 

Bleib gesund! Andreas Knecht

 

 

Quelle:
Andreas Knecht
Mensch Körper Krankheit Urban und Fischer